Stadttheater Olten AG
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Stadttheater Olten AG
03. April 2019

LE BAL

SCHAUSPIEL OHNE WORTE MIT MUSIK NACH DEM STÜCK «LE BAL»

nach einer Idee des Théâtre du Campagnol

TOBS
Theater Orchester
Biel Solothurn

Inszenierung: Deborah Epstein
Bühnenbild, Kostüme, Video: Florian Barth
Choreographie: Joshua Monten

LE BAL

 

Kein einziges Wort wird gesprochen – und trotzdem fängt das Stück das Lebensgefühl der verschiedenen Jahrzehnte ein. Das Ballhaus sieht die Menschen kommen und gehen: Für sie ist es Ort der Zuflucht und Zerstreuung, des Vergnügens und der Hingabe – Schauplatz ihrer Kämpfe, Tragödien Leidenschaften und schönsten Augenblicke.
Kaum ist der Landesgeneralstreik von 1918 vorbei, trifft man sich in den goldenen Zwanzigerjahren auf der Tanzfläche, vom «Cabaret Voltaire» aus verbreitet sich DADA in der ganzen Welt. Während des zweiten Weltkriegs wird Zürich zum Epizentrum der europäischen Kunst- Avantgarde. Doch auch hier hört man schon bald «Das Boot ist voll». Man wartet auf die Richtige, einen Besseren, darauf das nächste gut gefüllte Portemonnaie zu erwischen, auf den nächsten Schnaps, das Ende, den Frieden oder die grosse Freiheit. Es werden die Olympischen Winterspiele in St. Moritz gefeiert. Und man tanzt. Und man singt. Von den Geschwistern Schmid bis zu Peter, Sue & Marc. Vom Rock über Pop und Folk bis zum Chanson. Auf dem Parkett wirbeln Menschen durch acht Jahrzehnte. Vom Grossindustriellen, bis hin zum Studentenrevoluzzer, über die Diva und den Rock’n’Roll-Schönling in Turnschuhen. 1967 spielen die Rolling Stones erstmals in der Schweiz. Man wird Teil der europaweiten Jugendunruhen, den Globuskrawallen und dem Auftakt der 68er-Bewegung. 70er: «Make love not war». Zürich brennt! 80er. Armeeabschaffungsinitiative. 1990 wird das Frauenstimmrecht in Appenzell Innerrhoden per Rechtsprechung des Obersten Gerichts durchgesetzt.

 

Werkeinführung: 19:00 Uhr

 

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